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20. Juni 2016 Allgemein

Deutschland wird Europameister

EM-Prognose mit Augenzwinkern

Die gute Nachricht gleich vorweg. Am 10. Juli 2016 wird die deutsche Nationalmannschaft im Stade de France in Paris als Gewinner – und damit als Europameister – vom Platz gehen. Auch der Gegner der deutschen Elf in diesem EM-Finale steht mit Spanien schon fest. Weder Wahrsage noch Wunschdenken ist dieses Szenario. Die Prognose basiert auf der Studie „Das war europäische Weltklasse!“, in der die Volkswirte der Deka Wahrscheinlichkeiten zu Turnierverlauf und Ergebnis der diesjährigen Fußball-Europameisterschaft berechnen. „Über 10 Millionen Turnierverläufe haben wir simuliert, bis der Turniersieger feststand“, erklärt Dr. Holger Bahr, Leiter Volkswirtschaft der Deka. Eingeflossen in die Berechnung sind u.a. die Ergebnisse der letzten großen Fußballturniere seit der Weltmeisterschaft 1998

Deutschland gewinnt – Spanien wird Vize

Mit einer Wahrscheinlichkeit von 27,2 Prozent werden Jogis Jungs die Europameisterschaft gewinnen. Kein anderes Team kommt da heran. „Dass die deutsche Nationalmannschaft das Finale verliert, ist mit 11,2 Prozent recht gering“, erläutert Holger Bahr den prognostizierten Turnierverlauf. Gastgeber Frankreich wird mit hoher Wahrscheinlichkeit (circa 25 Prozent) die Vorrunde überstehen und bis ins Achtelfinale einziehen. „Die Volatilität des französischen Fußballs ist beachtlich“, fasst der Volkswirt die Historie der Équipe Tricolore zusammen. Während das deutsche Nationalteam seit 1972 an allen EM-Endrunden teilgenommen hat und nur dreimal das Halbfinale nicht erreichte, kommen die Franzosen nur auf acht Teilnahmen, bei denen viermal vor dem Halbfinale Schluss war. Sollte das französische Team den Einzug ins Halbfinale schaffen, was statistisch mit knapp 14 Prozent möglich wäre, würde die Halbfinalpartie wohl Frankreich gegen Deutschland heißen.

Sieg abseits des Platzes sicher

Abseits des Spielfelds liegen die Vorteile im Duell zwischen dem Gastgeberland und dem amtierenden Weltmeister klar auf deutscher Seite. „Die deutsche Volkswirtschaft hat vor gut zehn Jahren mit der Agenda 2010 Reformen eingeleitet, die die ökonomische Substanz erheblich verbessert hat“, analysiert Bahr den Standort. Weil die Franzosen keine Reformen zur Flexibilisierung der Arbeitsmärkte, Staatsfinanzen und des Sozialsystems durchgeführt haben, liegen die ökonomischen Vorteile eindeutig auf deutscher Seite. Trotz aller Prognosen und Berechnungen kann es bei einer deutsch-französischen Begegnung eng werden. „Die Franzosen haben Heimvorteil. Im eigenen Land hat das Team in der jüngeren Vergangenheit alle großen Pokale gewonnen, zuletzt bei der WM 1998“, sagt Bahr.

Überraschungen des Turniers

Von den fünf EM-Debüttanten – Nordirland, Wales, Slowakei, Albanien und Island – wird das slowakische Team am ehesten die Vorrunde überstehen. Die Chancen auf den Titel sind mit weniger als zwei Prozent jedoch verschwindend gering. Österreich, das bislang nur bei einem EM-Turnier (als Gastgeber) mitspielen durfte, liegt in der Rangfolge des möglichen EM-Gewinners zehn Plätze hinter Deutschland und damit noch deutlich vor anderen Nationen mit mehr Turnier-Erfahrung. Ein klarer Zusammenhang ist zwischen den Faktoren „teuerste Elf“ und „Titelgewinn“ zu erkennen. Nordirland (Wert des Kader: 26 Millionen Euro) und Ungarn (Wert des Kader: 19 Millionen Euro) liegen weit abgeschlagen auf den letzten Plätzen.

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