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25. April 2017 Wertpapiere und Börse

Renditechancen durch Anlagecheck erhöhen

Passt der Strom aus der Dose noch zu mir? Jahr für Jahr stellen sich Kunden von Stromversorgern diese Frage. Sie prüfen dann, ob der Verbrauch noch zu den Konditionen passt, ob künftig von herkömmlichem Strom auf nachhaltig erzeugte Energie gewechselt werden soll. Kurzum: Die Konditionen werden mit den persönlichen Bedürfnissen, Erwartungen und Veränderungen verglichen und gegebenenfalls angepasst. Was für Strom gilt, gilt ebenso für die KFZ-Versicherung und Handyverträge. Aber gilt es auch für die Geldanlage?

Geld ist ein emotionales Thema. Und viele Anleger tun sich schwerer damit, die Geldanlage zu überprüfen, als die KFZ-Versicherung anzupassen. „Das ist durchaus verständlich, sind die Meisten doch täglich mit einem Fahrzeug unterwegs“, beschreibt Vorstandsmitglied Hermann Köck von der Sparkasse Hanau. Gleichzeitig sagt er aber auch: „Die Geldanlage zu prüfen, ist nicht schwieriger als die Prüfung von Konditionen.“ Gerade dann nicht, wenn ein Berater von der Sparkasse an der Seite ist.

Nicht alleine bei Anlagefragen

Wie sieht ein solcher Check aus? Fokus ist das persönliche Gespräch, in dem Berater und Kunde gemeinsam Erwartungen, Lebenssituation, Vermögen, Sparziele und Risikobereitschaft analysieren. Soll etwa in naher Zukunft ein Haus gebaut oder ein Auto angeschafft werden? Oder ist es Kundenwunsch, möglichst viel für die Altersvorsorge zu sparen? Wie soll das Sparziel erreicht werden? Sollen Risiken eher gemieden werden, ist also Sparen mit Vermögenserhalt das Ziel? Oder kann ein gewisses Risiko in Kauf genommen werden? Das wiederum würde bei einem langfristigen Vermögensaufbau bedeuten, dass es zwischenzeitlich auch zu Kursverlusten kommen kann. Wer sein Vermögen etwa auf verschiedene Anlageklassen verteilt, verringert Risiken, kann aber gleichzeitig im Durchschnitt die Rendite erhöhen.

Auf der Grundlage solcher Fragen und Antworten des Anlagechecks wird die aktuelle Anlagestrategie ganz konkret überprüft. Passt sie zu den persönlichen Sparzielen? „Unsere Erfahrungen zeigen, dass nicht wenige Anleger ihrer eigenen Einschätzung nach risikobereiter sind, als es ihre aktuelle Anlagesituation vermuten lässt“, erklärt Köck. Oftmals ist der Liquiditätsanteil auf Spar- und Festgeldkonten sehr hoch. Andere Anlageklassen wie Aktien oder Renten, die höhere Risiken, aber auch höhere Renditen aufweisen können, sind häufig nicht im Portfolio vorhanden.

Langfristig Aufs und Abs zu vernachlässigen

Nun kommt die Frage nach der Risikostreuung auf. Wird etwa das Vermögen in naher Zukunft für eine teure Anschaffung benötigt, mag es sinnvoll sein, mehr Liquidität auf dem Konto zu haben. Was aber, wenn nur ein Teil, beispielsweise zur Sicherheit für Reparaturen am Haus oder Auto sowie für Urlaub oder neue Möbel kurzfristig verfügbar sein soll? Eine Alternative könnte sein, einen Teil der Liquidität risikoreicher und gleichzeitig renditestärker in Aktien zu investieren. Sollte sich eine Durststrecke am Aktienmarkt ergeben, kann bei langfristigen Investitionen in den Kapitalmarkt diese Marktphase abgewartet werden. Der Berater zeigt dem Kunden all diese Möglichkeiten auf. Er erklärt, wie für ihn die optimale Aufteilung seines Vermögens auf die Anlageklassen „Liquidität“, „Aktien“, „Immobilien“ und „Renten“ aussieht. Die Mischung ist dabei so individuell wie der Kunde selbst.

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